Folge 33: Prävention bei Demenz: Mehr als nur ein Modewort
Die neue Episode “Chopfsach” behandelt das wichtige Thema der Prävention bei Demenz. Doch was bedeutet Prävention in diesem Kontext wirklich und wie kann sie umgesetzt werden?
Rückmeldungen unserer Hörer:innen
Sonja, eine unserer Hörerinnen, hat uns geschrieben, dass seit ihr Vater an Demenz erkrankt ist, sie begonnen hat, zur Förderung des Hirns zu häkeln. Sie meint, unser Podcast habe ihr sehr geholfen, Demenz besser zu verstehen. Solche Rückmeldungen zeigen uns, dass unser Ansatz funktioniert. Und es beweist, wie wichtig es ist, eine breite Palette an Aktivitäten zur Hirnstimulation zu erkunden.
Vielseitige Präventionsmöglichkeiten
Judith erklärt, dass Häkeln eine von vielen möglichen Aktivitäten ist, um das Hirn zu stimulieren. Es ist jedoch nicht genug, nur Häkeln und Podcast-Hören als Wundermittel zu betrachten. Vielmehr geht es um eine Kombination aus kognitiver Stimulation, Freude und mechanischer Aktivität.
Das Hirn verstehen
Im Gespräch mit der Expertin Barbara Studer wird deutlich, dass wir Einfluss auf unsere Hirngesundheit haben, aber niemals eine Garantie. Der genetische Faktor spielt eine Rolle, trotzdem können wir mit Lebensstilwahl vieles positiv beeinflussen. Wichtig ist dabei, dass weder Schuldzuweisungen noch Druck angebracht sind. Wir müssen die Prävention als eine Möglichkeit sehen, unser Hirn liebevoll und verantwortungsbewusst zu unterstützen.
Eine breite Präventionsstrategie
Die Liste der Präventionsmöglichkeiten ist lang: Ernährung, Bewegung, Schlaf, soziale Kontakte und der Verzicht auf Nikotin und übermässigen Alkohol. Jede dieser Massnahmen spricht unser Hirn auf unterschiedlichen Ebenen an. Judith und Alex diskutieren speziell die Rolle der Neugier und Aktivität als positive Stimulanzien für das Hirn. Denn Lernen führt zu neuen Verbindungen im Gehirn und verringert das Risiko eines Abbaus.
Emotionen und Demenz
Ein interessanter Punkt, den Barbara Studer anspricht, ist die Interaktion zwischen Emotionen und kognitiven Prozessen im Gehirn. Sie erklärt, dass Emotionen das ganze Hirn durchfluten und positiven oder negativen Einfluss auf die Kognition haben können.
Praktische Tipps zur Anwendung
Barbara Studer teilt Tipps zur Schlafhygiene und Stressreduktion, die nicht nur unserer Hirngesundheit dienen, sondern generell unserer Lebensqualität. Der beste Weg, Demenz vorzubeugen, ist ein Leben voller positiver Erfahrungen, aktiver Herausforderungen und sozialer Verbindungen.
Fazit: Lebensfreude und Vorbeugung
Im Kern plädiert die Folge für eine Lebenshaltung, in der Prävention als ein freudvoller Teil unseres Alltags integriert wird. Ob wir nun Telefonnummern im Kopf behalten, Spaziergänge im Wald machen oder aktiv an sozialen Interaktionen teilnehmen – all das trägt zur Gesundheit unseres Gehirns bei.